2. SOLA Basel / Basel Running Club – Fun with friends

Am 2. SOLA in Basel war der BRC wieder mit einem Fun-Team vertreten – ja, und es machte wieder mächtig Spass.

Zum SOLA: Dies ist ein Stafettenlauf mit einer Gesamtlänge von 80 Kilometern, er ist aufgeteilt in 10 Teilstrecken zwischen 4,5 und 12 Kilometern Länge. Start und Ziel ist im Park der Grün 80. Insgesamt führt der SOLA durch 4 Kantone (BS, BL, SO und AG) und 20 Gemeinden. Die 1. Strecke ist 5,9 km lang und übrigens eine reine Frauenstrecke.

Die Startstrecke von der Grün 80 bis nach Basel übernahm Anouk. Leider bekam sie unterwegs Fussprobleme, kämpfte sich aber tapfer bis zur Übergabe an den zweiten Läufer durch.  Frans musste dann von Basel wieder zurück in die Grün 80 laufen (8,6 km). Dort war Jessica dran und lief die 4,3 km bis nach Arlesheim. Von Arlesheim kämpfte sich der arme Till 9,1 km und 577 HM hoch auf den Gempen hoch. In Gempen beim Schulhaus durfte ich dann übernehmen. Es ging von dort 12,2 km teilweise recht steil hinunter (437 HM downhill – meine Garmin zeigte sogar 489 HM – und 116 HM +) bis nach Liestal.

In Liestal erfolgte dann ein Massenstart – die 4,6 km bis nach Bubendorf nahm Adeline unter ihre (schnellen) Beine. Von Bubendorf raste Dominik (12,2 km und 387 HM) bis nach Liestal. Er liess es trotz einem Sturz mächtig krachen. Danach lief Marcel die 8. Strecke von Liestal nach Augst (8,4 km) in schnellen 40:02 Min. und Fernando gab sein erfreuliches Comeback nach langer Verletzung und rannte von Augst nach Muttenz (8,6 km). Die Schlussetappe war unserem Organisator Christian vorbehalten. Er lief den Abschnitt von Muttenz bis in die Grün 80 (6,3 km) trotz einer Zerrung in einer tollen Pace.

Wie gesagt machte der SOLA mächtig Spass. Die Strecken sind sehr schön und der Lauf ist gut organisiert. Das OK wirbt mit dem Slogan ‚von Läufern für Läufer‘ und das spürt man. Schon alleine der Aufwand für die Streckenmarkierungen und Strassensperrungen muss enorm sein.

Da sich der Lauf über 10 Etappen erstreckt, fehlt das Team- oder Wir-Gefühl etwas, einzelne Teammitglieder sieht man ausser beim gemeinsamen Zieleinlauf gar nicht. Dafür ist es mega spannend, die Ranglisten – welche dauernd aktualisiert werden – mitzuverfolgen. So war auch der Kampf um den Gesamtsieg dieses Jahr sehr spannend. Bei uns stand wie letztes Jahr der Spass absolut im Vordergrund. Trotzdem fieberten wohl alle Teammitglieder mit, wie wir uns von Rang 182 auf den tollen 82. Schlussrang (von total 186 Teams) vorkämpften. Eine starke Leistung von allen.

Nächstes Jahr überlegen wir uns, ob wir neben einem oder zwei Funteams auch ein Team mit unseren ‚Cracks‘ auf die Piste schicken wollen, ich denke, wir hätten intakte Chancen auf eine Spitzenplatzierung, obwohl sehr starke Läufer/-innen und Teams unterwegs waren. Interessant ist, dass Nuno die 8. Etappe gewann und Brian auf der 5. Etappe mit einer Sekunde Rückstand Zweiter wurde (beide im Team ‚Bewi‘).