Medaillen-Regen im Rheinfelder Sturm

Für den Rheinfelder Lauftag war eine Sturmwarnung vorhergesagt. Und Regen! Aber davon liessen wir uns nicht abschrecken. Der BRC startete trotzdem mit vielen Läuferinnen und Läufern sowohl am Halbmarathon wie auch am 10km Lauf.

Es blies uns ein böiger Wind entgegen, aber immerhin war es trocken. Teilweise war der Wind so heftig, dass man kaum vom Fleck kam. Dafür gab es auf dem Rückweg Richtung Stadion Rückenwind, der einen aber manchmal fast zum Stolpern brachte. Ganz heftig! Der Rundkurs war alles andere als einfach heute. Aber es ging allen gleich und wir gaben unser Bestes. Und dies mit grossem Erfolg:

 

Heather Walden lief eine persönliche Bestzeit von 1:27:57, welche sie um über 2 Minuten verbesserte. Fumiaki Fujita lief als Pacemaker mit und machte seinen Job super.

Marina Perich lief ebenfalls den Halben als Vorbereitung für den Marathon in Zürich. Marina ist in Form, auch mit Wind lief sie eine super Zeit von 1:41:01 und wurde Zweite in ihrer AK.

Marta Cirona wurde über die 21.1km Dritte in ihrer AK. Mit einer Zielzeit von 1:39:38 war auch sie mega schnell!

Bei den Männern war Jorge Lopez am Start und kam nach 1:29:27, als Zweiter seiner AK ins Ziel.

David Keller stand gleich zweimal auf der Bühne! Das gab es vermutlich noch nie! Zuerst rannte er den Halbmarathon in 1:16:20 und wurde Gesamtdritter. Doch dem sei noch nicht genug! Danach startete er noch am 10er, welchen er in einer mega schnellen Zeit von 33:36 zurücklegte und als Zweiter auf dem Gesamtpodest stand. Das ist eine Pace von 3:21! David, du bist eine Rakete.

 

Zu viert machten sich Thomas, Jonathan, Gudrun und Anja von Frenkendorf auf den Weg nach Rheinfelden. 22km waren das Ziel, danach 10km im Marathon Tempo, um am Schluss einen Longjog von 35km zu erreichen. An der Startlinie trafen wir die restlichen 10km-Läufer/Innen des BRC und starteten um 12:30 auf die immer noch sehr windige Strecke.

Colin Braginsky absolvierte schnelle und gute Trainings im Vorfeld, und erlief sich eine Zeit von 43:11. Er war nicht ganz zufrieden damit, „das würde eigentlich schneller gehen“. Aber hey, bei diesem Wind…

Jonathan Schmid spürte bereits den Longjog in den Beinen und liess sich auf den 10km etwas mehr Zeit als gewöhnlich. Auch er schaffte es nach 59:45 ins Ziel und kann stolz sein auf seine Leistung. Das waren einige Kilometer!

Thomas Gerber spürte schon zu Beginn des Longjogs seine Wade und konnte die 10km Endbeschleunigung nicht mehr ganz so schnell zurücklegen wie er geplant hatte. Trotzdem eine tolle Zeit von 47:57 nach über 20km.

 

Unsere Halbmarathon-Mädels hatten heute einen schnellen 10km-Lauf auf dem Plan. Trainerin Gudrun Dyk von Gunten lief als Pacemaker für die schnelle Andrea Odermatt. Andrea legte einen souveränen Lauf hin, katapultierte ihre PB und lief schnelle 48:24. Damit wurde sie Zweite in ihrer AK – grandios! Gudrun stand als Siegerin ihrer AK ebenfalls auf dem Treppchen und freute sich sehr.

Sandra Buhr lief ihren ersten 10km Wettkampf, und das gleich unter 50 Minuten. Ich (Anja Schöpfer) wurde unerwartet zur Pacemakerin für Sandra und „schubste“ sie am Schluss über die Ziellinie. Mit einer Zeit von 49:13 durfte auch Sandra eine Medaille abholen, sie wurde Dritte in ihrer AK. Für mich blieb dann der normalerweise eher unglückliche 4. Platz übrig. Aber: Ich bin happy, dass ich Sandra pushen konnte und sie eine tolle Zeit lief. Ich habe mein persönliches Ziel – den Longjog mit Endbeschleunigung – mehr als erreicht und freue mich sehr für und mit meinen Teamkolleginnen.

Ulrike Schönherr meinte nach dem Lauf, das habe nun also wirklich keinen Spass gemacht! Schuld daran war wohl der starke Wind… Denn sie liefe eine gute Zeit von 51:59.

Adeline Bourgnon und Florenzia Pannakoi kamen strahlend ins Ziel. Mit einer guten Stunde auf die 10km liefen auch sie beide stark und vor allem schmerzfrei.

 

Das war ein genialer Tag, bei eher schlechten Wetterbedingungen, aber mit mega tollen Erfolgen. Ein wahrlicher Medaillen-Regen im Sturm. Ihr dürft alle stolz auf euch sein.