Top Resultate am Swiss City Marathon Luzern

geschrieben von Sarah Meyer

 

Es ist Sonntagmorgen, kalte Witterung, aber trotzdem war schon einiges los in Luzern. Viele Läufer standen bereits in den Startlöchern und warteten auf das Signal.

 

Ich selbst kam in letzter Minute an den Start, da mir die Kälte schnell zu schaffen macht. Ich traf noch Jonathan vom Verein, wir sprachen uns Mut zu. Wir liefen los in vielen Menschen, Läufern sowie Zuschauern. Es war von Anfang an eine tolle Stimmung! An jeder Ecke wartete Musik zur Motivation, sowie viele Menschen, die jubelten und uns anfeuerten.

 

Ich verlor Jonathan schon bald aus den Augen, er hatte ein höheres Tempo als ich. Marina überholte mich ebenso, sie war in Topform, das wusste ich, genial! Wir waren im Training eine Zeit lang auf ähnlichem Niveau, jedoch war sie in den letzten Wochen definitiv fleissiger als ich.

 

So lief ich und es wurde ziemlich kalt, als der Regen nach ca. 1 Stunde einsetzte. Ich versuchte mich mental zu motivieren und an etwas anderes zu denken als an die Kälte und die Anstrengung. Mir fielen wichtige Fragen ein wie z.B.: was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Oder: haben Pinguine Knie?
Nein, Spass bei Seite, ich musste ja ernsthaft bleiben, wollte ich doch meine persönliche Bestzeit verbessern.

 

Was mir wirklich half waren die vielen Menschen, die auf der gesamten Strecke fleissig anfeuerten. Ich liess kaum eine entgegengestreckte Kinderhand zum Abklatschen aus. „Vielleicht würde mich das Zeit und Konzentration kosten?“ Aber es war mir in diesem Moment egal, denn es war eine positive Ablenkung.

 

Bis km 17 lief ich eigentlich gut, ich hatte die Fahnen der Pacemaker mit der Zeit 1:45 im Visier und konnte mich auch lange hinter diesen halten. Jedoch bin ich dann auf den letzten 3 km ziemlich eingebrochen und musste Tempo rausnehmen. Ich winkte den Fähnchen der Pacemakern noch ein letztes Mal zu und rannte dann mit 24 Sekunden PB-Verbesserung bei einer Zeit von 1:49:33 ins Ziel. Naja, das ist keine nennenswerte Zahl, aber trotzdem habe ich mich zumindest nicht verschlechtert. Und ein Läufer ist ja bekanntlich nie ganz zufrieden mit seiner Leistung…ich nutze dies als Motivation für zukünftige Läufe!

 

Ich freute mich danach auf ein Mittagessen mit den anderen BRC-lern und bin stolz, ein Teil dieses Vereins zu sein zu dürfen!

 

 

 

Halbmarathon Frauen:
Marina 1:43:25
Sarah 1:49:33
Karolina 1:54:33

 

Halbmarathon Männer:
David 1:09:27
Salva 1:24:03
Jorge 1:24:04
Marco 1:25:52
José 1:28:07
Jonathan 1:52:14

 

Marathon Frauen:
Sandra 3:04:42

 

Marathon Männer:
Mario 5:05:29
James 2:59:53 (offizieller Pacemaker für 3h)