5000 m Leistungstest

Am Donnerstag steht der Leistungstest über 5’000 m auf dem Programm. Die Meteorologen sagen eine deutliche Abkühlung für den Abend voraus, das wäre perfekt. Was bezweckt nun der Test über 12,5 Runden auf der Bahn und wem bringt er was?

Welcher Zweck hat der Leistungstest?
Mit dem 5000 m-Lauf kann man mit recht einfachen Mitteln einen sehr guten Zustand seiner momentanen Form erhalten. Anhand der sogenannten VDOT-Liste lassen sich durch die gelaufene Zeit sehr gute Rückschlüsse auf bevorstehende Wettkämpfe machen. Das hilft zum Beispiel bei der Trainingsplanung. Man kann dann die einzelnen Trainingszonen sehr gut bestimmen. Desweiteren kann man, je nach bisher bestrittenen Läufen, auch gewisse Stärken oder Schwächen erkennen. Voraussetzung ist allerdings, dass man die 5000 m am Donnerstag wirklich Vollgas läuft. Die Trainer helfen am Donnerstag vor Ort bei der Auswertung.

Der Lauf ersetzt also relativ gut einen teuren Laktatstufentest und er findet unter Realbedingungen statt.

Für wen ist der Test gut?
Grundsätzlich für jeden, der seine Trainingszonen auf eine einfache Weise wissen möchte. Besonders Läuferinnen und Läufern, die im Herbst einen Wettkampf als Höhepunkt geplant haben, ist der Test zu empfehlen. Und natürlich allen, die wissen möchten, wo sie momentan mit ihrer Form stehen. Nicht zu empfehlen ist er für Einsteiger (ausser man läuft im Wohlfühltempo) und für diejenigen, die nicht ausgeruht sind und somit nicht voll laufen können.

Hat der Lauf einen Effekt für das Training?
Einen Trainingseffekt hat der 5000er natürlich auch, da er zum grössten Teil anaerob gelaufen wird, ist er sowohl für die anaerobe Leistungsfähigkeit als auch für die anaerobe Kapazität ein sehr gutes Training. Besonders für die Läuferinnen und Läufer, die im Herbst über die Distanzen 5 bis 15 km unterwegs sind. Aber auch den Marathonläufern schadet ein solch schneller Lauf zwischendurch nicht.