Gäste aus dem Universitätsspital Basel beim BRC-Training

Die „Türen“ des Basel Running Club sind stets geöffnet für interessierte Läuferinnen und Läufer, so dass alle beliebig reinschnuppern können. Gestern Abend war jedoch ein besonderes Schnuppertraining und zwar erwarteten wir Gäste vom Universitätsspital Basel.

Wie im Bericht vom Mittwoch bereits erwähnt, findet im Unispital aktuell die Gesundheitswoche statt, wo im Gegensatz zum alltäglichen Geschehen zusätzlich ein spezielles Augenmerk auf die Gesundheit der Mitarbeiter/Innen gelegt wird.
Als ich in der Vorbereitungsphase der Gesundheitswoche vom HR kontaktiert wurde um ein Angebot zur Thematik Laufsport zu kreieren, da waren mir zwei Dinge von Anfang an sehr wichtig – Nachhaltigkeit und Qualität. Ich wollte den laufinteressierten Mitarbeiter/Innen nicht nur eine einmalige Möglichkeit bieten in der Gruppe den Laufsport auszuüben, sondern dass sie auch zukünftig die Bewegung regelmässig in ihren Alltag integrieren können. Es war also naheliegend, dieses Angebot in Verbindung mit dem BRC zu bringen. Des Weiteren war mir auf diese Weise die Unterstützung meiner Gruppenleiter- und Trainerkollegen gewiss, so dass wir auf die verschiedenen Laufniveaus und -interessen auch optimal eingehen können.

Julien und Michelle aus dem Bereich der Pathologie, welche Rainer und ich bereits am Dienstag an unserem Infostand im USB begrüssen durften, haben ihre Vorsätze gestern in Taten umgesetzt und sind im BRC-Training erschienen. Genauso wie Michael von der Stroke Unit, der ebenfalls hoch motiviert im Schützenmattstadion eintraf.

Nach der Begrüssung begannen wir wie üblich mit einem ersten gemeinsamen Teil, bestehend aus dem Einlaufen mit Warmup-Übungen, einer handvoll grundlegendem Lauf-ABC und einem neuen Laufspiel mit der Absicht, die Schnelligkeitsausdauer zu fördern. Bei diesem „Jasskarten-Memory“ mussten die einzelnen Gruppen nicht nur ihre läuferischen Qualitäten unter Beweis stellen, sondern es war auch Köpfchen und Taktik gefragt. Der Lärmpegel stieg während des Spiels mächtig an, denn neben dem Anfeuern wurde auch viel gelacht und über die besten Taktiken debattiert.

Gut aufgewärmt folgte der zweite Teil. Nun konnten die Teilnehmer wählen, ob sie ihre Fähigkeiten in der Lauftechnik beim Trainer Rainer vertiefen oder ob sie einen Grundlagen Dauerlauf in der Umgebung absolvieren wollten. Schnell waren die Interessen geklärt und die Gruppen nach Niveau und Bedürfnissen eingeteilt.

Während sich der polysportive Michael der Lauftechnik Gruppe anschloss, durfte ich mit Michelle und Julien einen schönen Lauf im Allschwilerwald machen. Dabei erzählte mir Julien von seinen aktuellen Trainingseinheiten und seinem Vorhaben im September seinen ersten Minitriathlon in Locarno zu absolvieren. Dafür möchte er jetzt sein läuferisches Können verbessern und lernen, was es für die richtige Lauftechnik zu beachten gilt. Er ist bereits auf einem guten Weg bezüglich Regelmässigkeit und Umfang seiner Trainingseinheiten und interessiert sich jetzt auch insbesondere für die Steigerung der Intensität. Auch Michelle ist froh um das im BRC vermittelte Knowhow zum Laufen. Sie hat nach einer längeren Laufabstinenz wieder den Einstieg angepackt und lief im heutigen Training bereits mit Bravour eine längere Strecke als gewohnt. Bravo, toll gemacht!

Abschliessend liefen wir gemeinsam mit der Lauftechnikgruppe eine Runde barfuss auf dem Stadionrasen aus. Eine tolle Übung, um sich nochmals den richtigen Fussaufsatz bewusst zu machen. Dabei trafen wir wieder auf Michael, dem das Training ebenfalls gut gefallen hat. Michael betreibt neben dem Laufsport unteranderem Eishockey und Unihockey. Nun möchte er aber dem Laufen wieder mehr Aufmerksamkeit widmen und mit der richtigen Lauftechnik besser vorankommen. Und wer weiss, vielleicht nimmt er dann wie vor rund zwei Jahren erneut einen Halbmarathon in Angriff.

Im Namen des BRCs möchten wir uns herzlich bei unseren Gästen aus dem Unispital bedanken für das motivierte Mitlaufen und dem Interesse an unserem Verein. Wir hoffen sehr, euch wieder bei uns begrüssen zu dürfen.
Nicht zu Letzt auch ein riesen Dankeschön an unsere BRCler/innen für eure offene und herzliche Art neue Mitglieder zu empfangen und eure Freude am Laufsport mit eurem Engagement im Training zu vermitteln.