Interview Nr. 4 mit Maren Tritschler

 

1. Wann und wie bist du zum Laufen gekommen?

Ich habe mit ungefähr 14 mit dem Laufen begonnen – allerdings war damals die Intention „ein paar Pfunde zu verlieren“. Ich hatte mit dem Geräteturnen aufgehört und wurde naja nennen wir es mal rundlich. Irgendwie führte dann eins zum anderen: Erster 10 km Lauf, HM….bis hin zum Ultra-Berg-Marathon.

2. Was waren deine persönlichen Highlights beim Laufen/an Wettkämpfen?

Es gab schon viele schöne Momente. Einer davon war als ich auf meinem ersten Ultra in Zermatt (2016) ganz unerwartet als AK Siegerin ins Ziel gerannt bin (als Prämie gabs zur Freude meiner Familie einen 5 kg Raclette-Käse). Dann natürlich der Eiger-Ultra (unglaublich mal durch ein Zielband rennen zu dürfen) und gerade war ich mit ein BRClern in Brienz und Lausanne an Läufen. Das waren zwar ‚nur‘ Trainingsläufe, aber ich hatte ganz viel Spass!

3. Was hast du noch für Ziele im Laufen (Wettkämpfe/Zeiten)?

Ich suche mir immer ein „grosses“ Ziel im Jahr raus – wird bestimmt wieder ein Berglauf nächstes Jahr. Wenn sich mal was ergibt würde ich gerne mit dem Dani zusammen starten – wir müssen die „Ultra-Fraktion“im BRC fördern 😀 und ich habe echt Respekt vor dem was er schon so gelaufen ist!….. Ah und dann wäre da noch der Comrades in Südafrika. Seit ich dort war habe ich mir vorgenommen den mal zu rennen! Vielleicht wirds ja was in 2019….

4. Wie bist du zum BRC gekommen?

Ich habe mir als Saisonstart 2017 den Rheinfeldener HM herausgesucht. Irgendwann flitzte auf der Strecke der José barfuss an mir vorbei. Da konnte ich mir den Clubnamen gut merken. Ich war eh gerade auf der Suche nach einer Gruppe in Basel und nachdem ich José’s Zeit in der Rangliste gecheckt hatte (musste ja prüfen ob ich da mithalten kann), bin ich zum ersten Schnuppertraining gekommen und geblieben. (José ist übrigens überzeugt davon, dass ich als erstes an Barefoot Running Club dachte und deswegen gekommen bin :D!)

5. Was gefällt dir besonders beim BRC?

Besonders gefällt mir das „Familiäre“ an dem Club. Vom ersten Training an wird man herzlichst aufgenommen und fühlt sich sofort wohl. Ausserdem werden sehr viele tolle Aktivitäten und Events angeboten. Da ist für jeden was dabei!

6. Was ist deine Lieblingswettkampfdistanz und -Wettkampf?

Na das ist einfach: am liebsten lange Distanzen (so ab HM-Distanz fühle ich mich wohl) und am besten noch steil bergauf. Wenn es dann noch eine Bergankunft gibt, ist es der perfekte Lauf für mich.

7. Mit deinem Gewinn beim Eiger Ultra hast du eine tolle Leistung gebracht. Wie schafft man es sowohl die Herausforderung des Berge hoch und runter Rennens als auch der Überdistanz zu kombinieren?

Ich glaube eine gute Vorbereitung ist wichtig – dabei sollte der Fokus nicht wie bei den flachen Marathons auf der Geschwindigkeit liegen, sondern darauf viele Erfahrungen auf den technisch anspruchsvollen Strecken zu sammeln. Gerade das Runterlaufen erfordert viel Konzentration. Ich bin in der Vorbereitung immer nach Gefühl gelaufen und hatte die Uhr nur als Distanztracker dabei. Wenn man dann noch ein paar schnelle BRC Trainings, Schwimmen und Yoga einbaut, gibt das eine gute Kombination.

8. Welche Tipps hast du für einen Marathon-/ Langstreckenneuling? Was ist dein Erfolgsrezept in der Vorbereitung?

Man sollte Respekt, aber keine Angst vor der Distanz haben und nicht zu viele Gedanken daran verschwenden, was alles passieren kann. Dadurch verliert man die Freude am Laufen…. Einfach Losrennen! Das Rezept ist für mich wie oben beschrieben ein guter Trainingsmix.

9. Wenn du dich in ein Tier verwandeln würdest, welches würdest du dir was suchen?

Na eine Katze – da kann man den ganzen Tag machen was man will (Faulenzen, Herumtollen, in der Sonne kugeln,…) und wird immer von allen verwöhnt! Und mit einem lauten ‚Miau‘ gibt’s mit Sicherheit das Premiumfutter falls es mal nicht schmeckt 😀

Die Stabübergabe erfolgt an unseren Ultra-Lauf-Experten… Dani Schwitter!

 



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